Erwin Stegentritt
Die Kleinen Hefte enthalten kurze Texte, tagebuchähnliche Notate und Reflexionen.
Gedacht für ein Eintauchen in eine andere Welt, vielleicht als Anstoß für einen neuen Traum...

Pisa-Notizen
1983; (2) 1996, 16 S. 14,5 x 10 cm 2,50 €
ISBN 978-3-922441-36-6
Erzählen, nun schließlich erzählen. Als wäre es nicht zu spät. Und als wären Beschreibungen möglich. Hierhin nun kommen die Leute, zum Sterben. Hier die Farben im Campo Santo, die Symmetrie der
Gärten, Bögen, die Namen und verschwundene Namen im Boden. Abgehen.
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Bad Work
1996, 16 S. 14,5 x 10 cm 2,50 €
ISBN 978-3-922441-64-9
Dieser Text erschien zuerst in "Jedes Zeichen ein Zeichen für andere Zeichen", Zur Ästhetik von Helmut Federle. Klagenfurt 1986. Das Buch erschien anläßlich einer Ausstellung von H.F. in der Galerie Nächst St. Stephan, Wien. Der Titel des Buches entstammt dem Text "Bad Work". "Bad Work" wiederum ist der Untertitel eines Bildes von H.F.
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Für M.D. [Martin Disler]
1999, 16 S. 14,5 x 10 cm 2,50 €
ISBN 978-3-922441-66-3
Dies ist ein Brief an Martin Disler, als er schon gestorben war, ein Brief als Erinnerung an die gemeinsamen Unternehmungen, Treffen, Ideen und Projekte.
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Am Fuße des Olymp
2007, 28 S. 14,5 x 10 cm 3,00 €
ISBN 978-3-922441-84-7
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Sommer, eines Sommers
2010, 24 S. 10 x 14,5 cm 2,90 €
ISBN 978-3-922441-98-4
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E-Book: 0,99 €
ISBN 978-3-922441-14-4
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Den ganzen Sommer können wir hier am Meer verbringen. Jede Welle anschauen, die ans Ufer schlägt, jede kleine Welle verfolgen mit den Augen und manchmal erinnern wir uns, und erinnern uns nicht, an jeden Tag, an keinen anderen Tag, sondern nur dieser eine, endlos am Meer.

Die Geburtstagsfeier
2011, 16 S., 10 x 14,5 cm 1,50 €
ISBN 978-3-922441-30-4
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Gegen Abend kommen nach und nach die anderen Gäste. Nah am Meer ist die Tafel gedeckt, Fackeln sind aufgepflanzt und flackern im leichten Wind, die Freundinnen überreichen
kleine Geschenke. Die Gäste haben ihre schönsten Kleider aus den Koffern hervorgeholt, doch einige kommen in ihrer gewöhnlichen Kleidung, in Turnschuhen mit weißen Socken.
Die angezündeten Fackeln, aufgereiht und über Kreuz gestellt, sind eine Überraschung. Du kommst strahlend zu mir gelaufen und gibst mir einen Kuß.
An der Hotelbar, einem meiner liebsten Orte, wähle ich den Wein, der angeboten werden soll. Eine Flasche mit einem Etikett, das ich nicht entziffern kann, denn es ist mit
altertümlichen griechischen Schriftzeichen geschrieben, lasse ich öffnen, um den Wein zu probieren. Er hat den Geschmack, den ich liebe, leicht mit der nicht beschreibbaren Essenz von Früchten. Ich
lasse ihn servieren, auch für den, der den Wein am liebsten vermischt, mit Limonade.

